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Kategorie: Frage & Antwort
22.10.2013  

10 Fragen an: Andora, Pop-Artist und Kosmonaut

Wer kann von sich behaupten, ein Kunstwerk geschaffen zu haben, das den Planeten Erde im Weltall umkreist? Niemand – außer Andora. Der Pop-Art-Künstler aus Berlin ist in vielerlei Hinsicht eine Ausnahme-erscheinung. Er gilt als Architekt der deutschen Pop-Art Kultur. Mit seinen Kunstwerken - unter anderem bemalte er Dollar-Scheine, was ihm ein Einreiseverbot in die USA einbrachte - erlangt er Weltruhm. Seine Werke werden von Persönlichkeiten wie Donald Trump und Mick Jagger geschätzt. 

 

Andora, 1958 mit dem sehr bürgerlichem Namen Andreas Hoge in Berlin geboren, wächst in einfachen Verhältnissen mit sechs Geschwistern in der DDR auf. Sein Vater ist Anstreicher, die Mutter Köchin. Nach der Beendigung der Schule in Berlin-Friedrichshain übt er die verschiedensten Berufe aus, verdient sein Geld als Friedhofsgärtner, Heizer, Küster und Stationshelfer. Als es 1976 zur Ausweisung von Wolf Biermann kommt, wird auch Andora als Oppositioneller inhaftiert und im Nachgang aus der DDR 1980 ausgebürgert. So kommt er völlig unvermögend als 22-jähriger nach West-Berlin.


Auf Seitenwegen gelangt er zur Kunst. Ab 1983 beginnt er, eigene Bilder in Öl auf Leinwand zu bringen. 1986 bemalt Andora Schuhe mit einem sehr eigenwilligen Design. Alfred Biolek entdeckte diese in einem Magazin und damit fällt der Startschuss für Andoras Karriere. Wie in einem Rausch beginnt er, ausgesuchte Alltagsgegenstände mit seiner Kunst zu überziehen. Es gibt Andora-Schuhe, Andora-Uhren, Andora-Champagner. 1988 designt er die Wintersportkollektionen für die Firma Reusch. Im Juni 1988 tritt der Vorstandssprecher der Reemtsma AG an den Künstler heran und bittet ihn um die Bemalung eines Rennwagens. Eine bis dahin einmalige Verquickung von Sport und Kunst. In den Jahren 1989 bis 1991 entsteht die legendäre West-Welt – die Gestaltung des Formel 1 Rennwagens Zakspeed 871 und eines Mercedes 190E der Deutschen Touren-Klasse in Kooperation mit der Marke WEST.


Auf Wunsch der russischen Raumfahrt-Pioniere bemalt Andora 1992 eine Rakete, die anschließend ins Weltall geschossen wird. Damit ist er bis zum heutigen Tag der einzige Künstler, dessen Kunst im All die Erde umkreist. Fasziniert von der Wissenschaft absolviert er, parallel zu seiner kreativen Arbeit, eine Ausbildung zum Kosmonauten.

 

1999 kehrt er zurück nach Hamburg und beginnt verschiedene Projekte, wie die Gestaltung von Porzellan für das Traditionsunternehmen Fürstenberg. Mitte 2007 zieht es ihn nach Österreich und es entstehen die Wiener Tagebücher, eine Kunstserie der anderen Art.

 

Seit 2012 lebt und arbeitet der leidenschaftliche Union-Fan wieder in seiner Geburtsstadt Berlin.

 

1.    Wie würden Sie selbst sich einem Unbekannten in einer SMS beschreiben?
Gar nicht, wenn es aber zur Erhellung beitragen würde, dann als- Human animal und Cosmoplit.


2.    Was glauben Sie: Welchen nullten Eindruck machen Sie auf einen Dritten?
Ich vermute einen leicht verrückten bis dämonischen.



3.    Wenn Sie Ihre bisherige Karriere als Rezept beschreiben sollten: Welches waren die wichtigsten Zutaten?
Offen zu sein für alles und keine Angst vor dem unmöglichen zu haben, aber immer dabei zu bedenken wovon ich eigentlich träume, denn es könnte wahr werden und was dann?



4.    Wer war der erste und womöglich entscheidende Kontakt für Ihre Karriere?
Ich glaube nicht das es so etwas in meiner Karriere gab, jedes meiner Lebensjahrzehnte bescherte mir einen wichtigen Menschen im Leben der mir entscheidend weiterhalf meine selbst gewählten Ziele zu verwirklichen.




5.    Haben Sie für sich eine Regel entdeckt, nach der Sie Ihre Ziele am besten erreichen?
Ja! „Vernunft erzwingt Zustände und Unvernunft bringt dir das Chaos.“ Daraus resultierend versuche ich bei allem was mir suggeriert oder angeboten wird eine real anmutende Perspektive zu finden.



6.    Unterscheidet sich Ihr analoges von Ihrem digitalen Netzwerk?
Ja, ganz entscheidend sogar, weil ich als Künstler auch in Parallelwelten leben will.



7.    Haben Sie sich schon einmal bewusst gegen Ihr Bauchgefühl entschieden?
Ja, aber das tue ich schon lange nicht mehr.Ich finde an seinen „Bauchschmerzen“ erkennt man seine Probleme am besten und tut gut daran diese  bald zu lösen. Das Bauchgefühl entscheidet bei mir ganz erheblich über das „für“ und „wider“ in einer zwischenmenschlichen Beziehung genauso wie in allem anderen.




8.    Haben Sie Menschen in Ihrem Netzwerk, denen Sie „blind“ vertrauen? Wenn ja: Warum?
Ja einige, weil Sie sich in ihrem Mensch sein mehr als nur einmal schützend für mich eingesetzt haben.



9.    Wie überprüfen Sie für sich selbst die Integrität eines Gesprächspartners?
Gesprächspartner ersetze ich hier mal durch Geschäftspartner.
Indem ich realisiere wie viel seiner gemachten Versprechungen eingehalten werden. Das weiß man in der Regel nach sechs bis zwölf Monaten geregelter Zusammenarbeit. Bei Gesprächspartnern ist dies noch etwas differenzierter zu betrachten.


10.    Welchen Menschen wollten Sie unbedingt kennen lernen – und wie haben Sie es angestellt?
Solch ein Wunsch war mir bisher fremd, falls es so wäre, würde ich einen Weg finden.



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