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Smart Economy

Ein- und Aussichten rund um die Frage "Wie gewinne ich Geschäftsfreunde?" 

Kategorie: Frage & Antwort
30.10.2013  

10 Fragen an: Wolfgang Macht, Internet-Pionier und Netzpilot

Wolfgang Macht (*1966 in Bamberg) ist Vorstand der Netzpiloten AG und zählt zu den Pionieren unter den deutschen Internet-Machern. Nach dem Studienabschluss als Magister Artium für Geschichte, Literaturwissenschaft und Jura arbeitete er als Redakteur und freier Autor bei verschiedenen Tages- und Wochenzeitungen (u.a. Süddeutsche Zeitung, Die Woche). Er entwickelte für den Verlag Gruner & Jahr eine deutsche Ausgabe des US-Magazins „Wired“ und war Chefredakteur des innovativen Online-Magazins „Boom Magazine“. 

 

1996 gründete er das Internet-Unternehmen Netzpiloten AG, das er zusammen mit seinem Partner Matthias Dentler im Steilflug wie auch im Sturzflug durch die Turbulenzen der New Economy manövrierte. Heute gehören die Netzpiloten zu den erfolgreich Überlebenden des Web 1.0 und sind zu einer internationalen Unternehmensgruppe rund um das Thema Gewinnspiel- und Navigationsservices angewachsen. 

Wolfgang Macht lebt und arbeitet in Berlin, Hamburg und Barcelona.

 

 

1. Wie würden Sie selbst sich einem Unbekannten in einer SMS beschreiben?

187 cm großer Mittvierziger, dunkelblond, schlank, sportlich, freundlich, lässig in Belstaff

 

2. Was glauben Sie: Welchen nullten Eindruck machen Sie auf einen Dritten?

Gut vernetzter Internet-Unternehmer der ersten Stunde, verheiratet mit einem Comedystar.

 

3. Wenn Sie Ihre bisherige Karriere als Rezept beschreiben sollten: Welches waren die wichtigsten Zutaten?

Gelegenheiten erkennen und ergreifen, sich selbst und andere begeistern, gute Umgangsformen.

 

4. Wer war der erste und womöglich entscheidende Kontakt für Ihre Karriere?

Die Begegnung mit meinem Gründungspartner Matthias Dentler. Wir lernten uns bei einem Studentenjob als Kellner in einer hochtourigen Hochzeitswirtschaft kennen. In dieser absurden Umgebung hatten wir sofort aneinander erkannt, dass wir schnell, aufmerksam und verlässlich zusammenarbeiten konnten. Dies und eine wunderbare Freundschaft verbinden uns seither fürs Leben.

 

5. Haben Sie für sich eine Regel entdeckt, nach der Sie Ihre Ziele am besten erreichen?

Für mich ist es oft eine Art manischer Zustand, wie sich meine Gedanken, meine Energie um eine Idee oder ein Ziel wickeln und nicht mehr loslassen. Es gab Ziele, die mich jahrelang auf diese Weise im Griff hielten, was nicht immer angenehm ist. Irgendwann wage ich dann den Sprung in die praktische Umsetzung. Alles danach an Schnelligkeit, Biss und Weitsicht ist hauptsächlich Management-Handwerk.

 

6. Unterscheidet sich Ihr analoges von Ihrem digitalen Netzwerk?

Mein digitales Netzwerk ist weit ausgedehnt. Ich genieße das Potenzial, mich schnell und unkompliziert mit vielen Kollegen verbinden zu können. Dem gegenüber stehen exklusive Kreise von Menschen, mit denen ich mich regelmäßig treffe, in deren Gesichter ich gerne schaue, mit deren Stimme und Gesten ich mich vertraut halte. Dagegen kommen keine digitalen Pings, Messages, Likes... jemals an.

 

7. Haben Sie sich schon einmal bewusst gegen Ihr Bauchgefühl entschieden?

In der ein oder anderen Personalentscheidung sicherlich. Die Fälle die ich vor Augen habe, gingen leider auch krachend in die Binsen. Erfreulicherweise ist die Bilanz aber positiv, so dass ich mein Bauchgefühl nicht grundsätzlich anzweifeln muss.

 

8. Haben Sie Menschen in Ihrem Netzwerk, denen Sie „blind“ vertrauen? Wenn ja: Warum?

Es ginge für mich nicht ohne. So wie wir alle,  denke ich, im Privaten die bedingungslose Liebe suchen, sind wir auch im durch und durch unsicheren Unternehmerleben stets auf den Beistand von guten Geschäftsfreunden angewiesen.  - Sei es als Mutmacher, Ratgeber, und mitfühlende Kenner. Mir sind langjährige Weggefährten sehr wichtig.  Die Erfahrung zeigt mir: Je länger man erfolgreich im Geschäft ist, desto weniger Menschen gibt es, die einem persönlich auch mal was Kritisches sagen.

 

9. Wie überprüfen Sie für sich selbst die Integrität eines Gesprächspartners?

Nicht allzu systematisch, fürchte ich. Ich habe bislang immer auf meine Menschenkenntnis vertraut. Wenn es die Situation erlaubt, halte ich es so, dass man einfach mal zusammen loslegt und in den ersten Monaten herausfindet ob die Zusammenarbeit klappt oder man ohne großes Theater wieder seiner Wege geht.

 

10. Welchen Menschen wollten Sie unbedingt kennen lernen – und wie haben Sie es angestellt?

Mit welchem lockeren Spruch ich meinen Mann damals in der Bar angesprochen habe?  - Nein, im Ernst: Ich habe beruflich keine Zielpersonen,  denen ich nachstelle. Ich versuche mit unaufdringlicher aber hoffentlich trotzdem wirkungsvoller Präsenz neue Leute kennen zu lernen. Das hat bis jetzt immer ganz gut funktioniert.

 

 


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